Von Inspiration und Fortschritt

 

Nun, da meine Website mit allem Drum und Dran langsam Gestalt angenommen hat, finde ich endlich Zeit, für meinen ersten richtigen Blogartikel.

In diesem möchte ich euch ein bisschen über mich und das Unterrichten erzählen.

Vielleicht geht ihr regelmäßig zum Tanzunterricht oder besucht auch nur gelegentlich einen Workshop und fragt euch dabei, wie das wohl für euren Tanzlehrer bzw. eure Tanzlehrerin ist. Wie sieht die Vorbereitung aus? Woher nimmt er oder sie die Ideen für die Choreographien? Wie ist es, den Schülern das alles beizubringen?
Diese Fragen möchte ich euch nun von meiner Seite aus beantworten!

 

Die Vorbereitung:

Los geht es meistens mit der Suche nach Musik, denn diese ist für mich eine der wichtigsten Inspirationsquellen für meinen Unterricht. Die Musiksuche ist für mich aber zugleich auch oftmals das Schwierigste und Langwierigste am Vorbereiten. Mal gibt es Phasen, in denen ich so viel tolle Musik finde, dass ich mich kaum entscheiden kann, worauf ich zuerst eine Choreo oder Übung machen soll, und dann gibt es Zeiten, in denen ich einfach kein Lied finde, das mich inspiriert. In solchen Fällen greife ich auch oft auf ältere Musik zurück, die mich vielleicht an frühere schöne Zeiten erinnert.

 

Habt ihr Musikvorschläge oder Lieder im Kopf, zu denen ihr gerne tanzen würdet oder euch eine Choreo vorstellen könntet? Dann schreibt mir die Titel gern in die Kommentare. Vielleicht lässt sich der ein oder andere Musikwunsch ja im Unterricht oder nächsten Workshop umsetzen. ;)


Wenn die Musik gefunden ist, geht es ans Schrittmaterial. Hierbei überlege ich zuerst immer ganz genau, woran ich mit der Gruppe in Zukunft arbeiten will, bzw. welche Schritte sie in nächster Zeit lernen sollen. Darauf baue ich dann die Übungen auf.
Die nächste Herausforderung ist es dann, die Choreo vorzubereiten. Hier ist schon etwas mehr Phantasie gefragt, als bei den Technikübungen. Wenn mir hier mal die Inspiration fehlt, packe ich mir meine Musik ein und gehe raus. Draußen in der Natur ist der Kopf eben doch oftmals freier als in den engen vier Wänden oder im Studio. Ich lasse mich gerne von Dingen, die ich in der Umwelt beobachten kann, inspirieren, ganz gleich, ob es andere Menschen, Tiere, Pflanzen, das Wetter oder bestimmte Gefühle, die beim Beobachten der Umwelt in mir aufkommen, sind.

 

Was inspiriert dich? Zu welchem Thema würdest du gerne Mal eine Choreographie tanzen?

 

Sind die Vorbereitungen dann soweit abgeschlossen, geht’ s ans

 

Unterrichten:  

Das Unterrichten ist für mich die perfekte Möglichkeit, einerseits selbst tänzerisch kreativ zu sein und andererseits auch mein Wissen weiterzugeben.
Hierbei ist es mir besonders wichtig, den Schülern beizubringen, wie sie ihren Körper gesund trainieren können, um möglichst lange viel Freude am Tanzen zu haben.
Es ist schön zu sehen, wie die Schüler Fortschritte machen und auch interessant, ihre Fragen zu beantworten, weil diese mich manchmal selbst zum Nachdenken über bestimmte Themen anregen und mir helfen, meinen Unterricht immer weiterzuentwickeln. Oftmals passiert es mir auch, dass ich beim Beobachten der Gruppe im Unterricht zu neuen Ideen für Choreographien inspiriert werde, da jede Gruppe eine ganz individuelle Dynamik hat. So versuche ich auch immer wieder meinen Unterricht individuell auf die Gruppen abzustimmen.

Außerdem bereitet es mir immer wieder Freude zu sehen, wenn Andere an dem, was ich ihnen beibringe Spaß haben und daran wachsen.

 

Zu sehen, wie meine Schüler sich weiterentwickeln und über sich hinauswachsen, zeigt mir, dass sich die manchmal ziemlich anstrengende Vorbereitung lohnt. Das Unterrichten, aber auch das Zusammenstellen des Unterrichts und der Kontakt zu meinen Schülern bereichern mein Leben sehr.

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Kommentare: 2
  • #1

    Danii (Sonntag, 28 Januar 2018 21:01)

    Wunderschön geschrieben!

  • #2

    Seel, Peggy (Donnerstag, 01 Februar 2018 23:02)

    Ich wünsche Dir weiter viel Spaß am Unterricht und Inspiration und bedauere sehr, im Moment nicht dabei sein zu können, denn der Unterricht hat mir mehr Körpergefühl gegeben und lässt mich mehr auf meine Haltung achten, als zuvor.